Unser Besuch bei der Polizei

Am Donnerstag, dem 05. Juni war es soweit, wir konnten endlich die Polizei besuchen! Bereits im Voraus hatten wir uns Fragen überlegt, die wir den Polizisten gerne stellen wollten. Beispielsweise „Wie viele Diebe habt ihr schon gefangen?“ oder auch „Wie schnell fährt ein Polizeiauto?“.

Mit gepackten Rucksäcken und voller Neugier kamen wir schließlich an. Es dauerte gar nicht lange, da wurden wir auch schon von einem echten Polizisten in Uniform empfangen. Er lotste uns dann auch quer durch das riesige Gebäude.

Wir sammelten uns in einem großen Raum, in dem sich jeder setzen konnte. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt: die Kleineren und die Vorschüler erfuhren etwas über das richtige Verhalten an Bahnübergängen. Die Anderen bewunderten die Polizeiausrüstung und wir durften sie sogar anziehen. Das sah vielleicht lustig aus. :) Die großen Helme, Gummiknüppel und Funkgeräte haben jeden von uns beeindruckt. Der Polizist demonstrierte uns sogar, wie gut man in den ganzen Sachen geschützt ist. Dazu zog er einen „Turtle“ an, eine Schutzweste mit einer Art Panzer im Rücken, der an eine Schildkröte erinnert.

Nachdem wir uns mit der Ausrüstung der Polizisten vertraut gemacht hatten, gab es eine riesengroße Überraschung. Wir alle durften uns in ein Polizeiauto setzen und sind ein Stück mitgefahren. Sogar mit Blaulicht, das war vielleicht cool. :)

Unser erster Halt war bei den Motorrädern der Polizisten. Sie fuhren zwei Stück aus der Garage heraus und wir durften uns auf die Motorräder setzen. Und nicht nur das, wir durften sogar Gas geben. Das war vielleicht laut und hat natürlich riesen Spaß gemacht. :)

Wir haben aber auch gesehen, dass es sehr unangenehm sein kann, wenn man bei der Polizei landet. In den Gewahrsamsräumen war es nicht sonderlich einladend. Ein kleines Fenster, und eine viel zu harte Matratze gab es da, nichts weiter. Wir waren uns einig, dort wollen wir niemals hin.

Das Highlight unseres Ausfluges war der Polizeihubschrauber, den wir nicht nur begutachten konnten, sondern den wir auch von innen erkunden durften. Viele waren für einen kurzen Moment Pilot, Co-Pilot oder haben es sich einfach auf den hinteren Sitzen bequem gemacht. Wie es wohl sein muss, darin zu fliegen?! Die Polizisten erzählten uns, dass sie selbst nachts mit dem Hubschrauber etwas sehen können. Das was sie sehen können, wird dann auf einem Monitor bei den hinteren Sitzen gezeigt. Dabei sind wir uns sicher, dass man damit bestimmt auch eine DVD anschauen könnte. ;)

Zum Schluss überreichte man uns noch Toni, den Polizeibär. Das Maskottchen der Polizei, was jetzt für Recht und Ordnung in der Sonnenblume sorgt.

Es war wirklich ein aufregender, lehrreicher und sehr toller Tag.

Eure Sonnenblümchen

Besuch bei der Polizei

Polizeibesuch

Unser Ausflug in den Zauberwald

Zum Anfang erzählen wir euch mal, wieso wir überhaupt Zauberwald sagen.
Vor vielen Jahren lebten über ein paar Wochen Ritter, Elfen, Feen, Einhörner und viele andere wundervolle Wesen in der Sonnenblume. Ich sag euch … die haben vielleicht aufregende Abenteuer erlebt. Eines Tages, an einem warmen Sommertag, machten sie sich alle zusammen auf die Reise. Sie gelangten nach vielen Stunden in einen wundersamen Wald. Es glitzerte und funkelte an jeder Ecke. Es gab kleine und große Verstecke und ganz viele andere Schätze zu entdecken. Weil dieser Wald so viele fantasievolle Abenteuer zu bieten hatte, die scheinbar auch nie endeten, wurde er fortan zu unserem Zauberwald und das neue Zuhause der Sonnenblumen-Freunde.

Nach langer Zeit reisten wir heute wieder dort hin. Das Moos herrschte inzwischen allein im Wald. Der kleine Bach war eisig und immer wieder an einigen Stellen über das Ufer getreten. Geier kreisten über unseren Köpfen und hatten es auf unsere Brötchen abgesehen. Doch wir hatten “Vorgucker” mit einem Fernglas, die jegliche Annäherung von außen genau beobachteten. So erreichten wir auch bald unser Ziel.

Dann standen da drei Fischer an der Bach. Ihre Angel verschwand immer wieder in den Weiten des Baches bis tief zum Grund hinunter. “Hatten sie was an der Angel?” fragt ihr euch jetzt sicherlich. Ja, sich selbst. Sie angelten ihren Angel-Nachbar an der Kapuze zu sich heran. ;)
Gegen Mittag, fast genau zu dem Zeitpunkt des ersten Magenknurrens begegneten wir dem lieben Herrn Rucksack. Er zauberte uns, wie jedes Mal, im Handumdrehen Brötchen und Waffeln aus seinen Taschen hervor.
Die “Erkunder” klapperten in der Zwischenzeit die Umgebung ab, während die Abenteurer sich zur Beratung eingefunden hatten. Der Schnitzer saß etwas abseits auf einem Baumstamm und schnitzte sich neues Werkzeug für seine Arbeit. Ich glaub er hat damit noch Großes vor. :)

Manchmal vermissen wir unsere alten Freunde bei uns in der Sonnenblume, aber wir können sie auch sehr gut verstehen, warum sie in diesen Wald gezogen sind. Wir behalten einen tollen, warmen und erholsamen Tag mit ihnen in einem wunderschönen Wald in Erinnerung.
Eure Sonnenblümchen

Collage Zauberwald

Collage Zauberwald

Hey Du Weihnachtsmann – Heute warst du endlich da :)

Den heutigen Tag erwarteten wir mit großer Spannung. Wann und wie wird der Weihnachtsmann zu uns finden? Ob er den Weg noch weiß?
Eine aufgeregte Schar Kinder fegte durch den Kindergarten und wartete und wartete. Ab und zu liefen wir ins Atelier und hielten Ausschau mit unseren Ferngläsern. Ahh, dort am Himmel war ein winziger Punkt zu erkennen. Vielleicht ist das der Weihnachtsmann auf seinem Rentierschlitten? Zur Sicherheit riefen wir alle noch mal kräftig durch unser Sprachröhren und sangen das Weihnachtsmannlied:

“Hey Du Weihnachtsmann, ich weiß du kriegst das hin
und findest zu uns hier herein,
Hey du Weihnachtsmann und bitte komm doch schnell,
denn wir warten schon, denn wir warten schon, denn wir warten schon so lang”

So lotsten wir den Weihnachtsmann zu uns und hörten endlich ein Geräusch am Himmel. Was haben wir gestaunt. Der Weihnachtsmann kam mit dem Hubschrauber vorbei. Echt cool :-) Wo wird er wohl landen?
Von unserem Aussichtsposten aus erspähten wir dann endlich den Weihnachtsmann, wie er mit seinem riesigen Handwagen um die Ecke düste. (Später verriet er uns, dass er auf dem Hubschrauberlandeplatz des Klinikum Chemnitz gelandet war.)
Sofort waren viele kleine Wichtel dabei dem Weihnachtsmann zu helfen. Sie trugen die vielen vielen Geschenke und brachten den Weihnachtsmann extra zu einem besonders gemütlichen Sessel. :)

Unser Weihnachtsmann hatte dieses Jahr auch das Internet genutzt und extra für uns ein Lied gelernt. Das haben wir dann alle gemeinsam gesungen, ehe es ans Geschenke verteilen ging.
Wir haben schon einen ganz besonderen Weihnachtsmann, denn er hatte so viel Zeit mitgebracht, dass er auch beim Geschenke auspacken half. Und so ein moderner Weihnachtsmann achtet auch auf den Müll und nimmt ihn gleich wieder mit. ;)

Es war ein superspannender Vormittag und nun werden wir uns in Ruhe alle Geschenke anschauen und natürlich ausprobieren.

Vielen lieben Dank an alle kleinen und großen Wichtel und natürlich unseren supercoolen Weihnachtsmann.

Eure glücklichen Sonnenblümchen

Collage_Weihnachtsmann

Collage_Weihnachtsmann

Niklaus, Niklaus komm in unser Haus…

zu unserer Nikolausfeier am 5.12.2013

…und wir hatten Glück.
Der Nikolaus kam extra auf Bestellung einen Tag früher zu uns und füllte unsere Stiefel randvoll. Juhu :)

Unsere Schuhe hatten wir schon Tage vorher gründlichst geputzt und immer wieder kontrolliert, damit auch nichts schief geht. ZUm Nikolaus haben wir sie dann vor unserem knisternden Kaminfeuer aufgereiht. Zur Sicherheit wurde jeder Schuh noch mit einem Namensschild versehen. Dann hieß es abwarten und geduldig sein…

Als Zwischenprogramm, denn nichts ist schlimmer als ewig lang auf den Nikolaus zu warten, haben sich die Kinder ein tolles Theaterstück einfallen lassen. Es stand Rotkäppchen auf dem Plan.

Das war megatoll und super lustig :)
Abgelenkt vom Hinweis des Wolfs, sammelte unser Rotkäppchen mit ihrer blonden Lockenmähne fleißig Blumen für die Großmutter. Der böse Wolf eilte jedoch zur Großmutter und verschlang sie indes und später auch das schöne Rotkäppchen. Zum Glück gelang es unserem tapferen Jäger alle wieder zu retten.
Wie es ausgeht? Das weiß doch jedes Kind, oder? ;)

Die Spannung stieg und jetzt hörten wir oben Schritte. Das war bestimmt der Nikolaus und sofort stürmten alle ins Kaminzimmer. Leider war der Nikolaus schon wieder weg, aber er hatte für jedes Kind etwas da gelassen. Danke lieber Nikolaus. :)

Nach soviel Aufregung ließen wir den Nachmittag in gemütlicher Runde bei knisterndem Kaminfeuer und leckeren selbstgebackenen Keksen langsam ausklingen.

Es war eine schöne gemütlich Runde und eine besinnliche Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Eure Sonnenblümchen

Collage_Nikolaus

Collage_Nikolaus

Es gibt sie immer noch – Helden

Ich war gestern beim Zahnarzt. Das erste Mal. Er war schon mal im Kindergarten da, da haben wir auch einen großen Zahn bekommen, den wir angemalt haben. Er hängt jetzt im Bad.
Irgendwann tat es weh beim Essen. Und Mama sagte, das da ein kleiner dunkler Punkt sei und wir mal zum Zahnarzt gehen müssen. Hmm, ok.
Mama sagte, das sie einen Zahnarzt direkt für Kinder gefunden hat zu dem wir mal gehen werden. So richtig wollte ich ja nicht. Das lange stillsitzen und Mund auf machen finde ich nicht schön. Aber ich war ganz mutig und zusammen mit Mama schaffe ich das.

Beim Zahnarzt war alles ganz weiß. Mama lag auf dem Stuhl unter mir. Sie hielt mich fest, damit ich auch nicht runter falle. Alleine wollte ich nicht. Ich hab dann mit der Ärztin geredet. Es hat richtig Spaß gemacht. Wir redeten über Ritter, Piraten und Segelschiffe. Ich wusste gar nicht, dass die alle auch beim Zahnarzt sind. Dieses komische Gerät wo die Luft raus kommt bläst nämlich ins Segel. Wir erzählten auch von Schwertern und Schätzen. Für mich ganz klar: Gold.
Sie fragte mich dann auch, ob ich einen Helden habe. Einen ganz besonders starken. Das war leicht. Ich sagte “Jens” und dachte ich an unsere gemeinsamen Abenteuer. Ganz besonders an dieses eine Mal, wo er nur mit mir unterwegs war und wir die Drachen im Supermarkt besiegt haben. Aber das ist geheim. Das weiß die Mama auch nicht. Nur ich und mein Freund Jens. :)

Gleich danach war die Ärztin auch fertig und wir gingen nach Hause. Im Auto dachte ich dann immer an Jens und früh im Kindergarten fragte ich ihn gleich, wann wir das nächste Mal zusammen in den Supermarkt fahren. Mein Schwert hatte ich schon dabei. ;)